Katakomben

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Die Katakomben Gorgons sind zum größten Teil während des Nekromantenkriegs angelegt wurden. Während die meisten Bewohner Gorgons in den Westen hinter die Orbalesische Mauer flohen, wollten andere ihr Hab und Gut nicht dem Feind überlassen. Kellergewölbe wurden ausgebaut, befestigt und mit Fallen versehen. Während die Untoten über die Oberfläche wanderten, blieb man in seinen Kellern und hoffte darauf, dass sich die Untoten wieder aus dem Staub machen würden. Um Nahrungsmittel und Nachrichten auszutauschen begann man die Kellergewölbe mit anderen Kellern durch Verbindungstunneln zu verbinden. So entstand nach und nach ein wahres Netz aus Gängen und Höhlen. Naturgemäß ist das Netz dort am dichtesten, wo sich Städte und somit Keller befunden haben. Da viele Städte Gorgons damals dem Erdboden gleich gemacht wurden, stößt man auch mitten in der Wildniss auf Tunneleingänge ohne zu wissen, dass man sich gerade an einem früheren Standort einer Stadt befindet. Die Priesterschaft sieht es nicht gerne, dass man die Katakomben erkundet, was aber viele Schatzsucher nicht abschreckt. So entstehen nach und nach immer mehr Karten und Lagerpläne von den Katakomben, die heiß begehrt sind bei allen Schatzjägern und Gelehrten. Neben Fallen gibt es auch noch Hackfressen in den Katakomben, die eine große Gefahr für jeden Abenteurer bedeuten. Wie sich beim Grabgeflüster Zwischenfall gezeigt hat, scheint aus der Zeit der Nekromantenkriege immer noch ein Rest von Nekromantischer Energie zu existieren. Besonders an Orten, wo viele Untote oder ein Nekromant im Boden vergraben liegen, ist die Gefahr von magischen Entladungen besonders groß. Ein solcher Ort ist die Gegend um den Lachenden Troll. Dort war einst ein Frontabschnitt der ersten Schlacht gegen die Untoten. Zu allem Überfluss befindet sich dort auch noch das Grab eines Nekromanten namens Venthalan, der vor nicht allzu langer Zeit sein Leben verlor und sein Körper auf unbekannten Wegen nach Gorgon kam, um dort begraben zu werden. Sein Grab wurde von einer Gesandschaft aus Kargath versiegelt.