Nekromantenkrieg

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Der Nekromantenkrieg ist eines der dunkelsten Kapitel von Gorgon. Lange Zeit, bevor die ersten Schiffe mit Siedlern aus den Mittellanden die Küste nahe dem heutigen Orbal berührten, blühte auf Gorgon eine wohlhabende Zivilisation. Man lebte in Ruhe und Frieden. Die Gorgonen hatten genug Wohlstand und ein funktionierendes Militärwesen, dass es ihnen möglich war, das ganze Gebiet um die heutige Orbalesische Bucht mit einer großen Mauer zu befestigen. Noch heute stehen große Teile der Mauer, welche die Orbalesen die Orbalesische Mauer nennen. Zuerst waren es nur Gerüchte, die besagten, dass Leichen von Friedhöfen gestohlen wurden. Schiffe verließen die Mittellande mit Fracht, die unglaublich nach Verwesung stank und steuerten auf den Osten von Gorgon zu. Immer mehr dieser düsteren Geschichten drangen den Gorgonen ans Ohr und irgendwann war es zu spät. Man verlor jeden Kontakt aus dem Osten. Der Horizont glühte Blutrot und die wenigen, die es schafften den Osten zu verlassen, um den scheinbar sicheren Westen zu erreichen, erzählten grauenvolle Geschichten über tausende Untote. Ein gewaltiges Heer walzte von Ost nach West und verschlang alles Lebende. Die erschlagenen Soldaten der Menschen wurden, kaum das sie zu Boden vielen und starben, in die Reihen der Untoten aufgenommen. Nichts konnte die Untoten aufhalten. Zweimal stellten sich die Gorgonen gegen das Heer der Untoten. Das erste mal in der Nähe des heutigen Erkundungslager. Dort standen sich zwei Schlachtreihen gegenüber, die sich über 3 Kilometer erstreckten. Tausende starben... und tausende standen wieder auf, um gegen die Lebenden zu kämpfen. Die Zweite Schlacht fand an der großen Mauer statt. 2 Monate hielten die Gorgonen stand. Danach gab es keine Hoffnung mehr und sie verließen Gorgon mit unbekanntem Ziel. Die Untoten wurden von Nekromanten gesteuert, die hinter den Schlachtreihen standen und mit Hilfe von Artefakten ihre unheilvolle nekromantische Magie freien Lauf ließen. Wieviele Nekromanten es waren, weiß heute niemand mehr. Woher die Nekromanten die Energien für ihren Zauber hatten und woher diese Artefakte stammten, ist genauso unklar. Scheinbar fand man in unterirdischen Katakomben zahlreiche Schriften, die Teile der Vergangenheit Gorgons lüften könnten. Ein Artefakt wurde sogar gefunden. Während der Einweihungsfeier des Lachenden Troll gab es einen Zwischenfall mit Dunklen Paladinen, einem toten Nekromanten namens Venthalan und einigen Ork-Söldnern, welcher als Grabgeflüster bekannt wurde. Dort wurde von den Gästen des Lachenden Trolls das Artefakt gefunden und der Orbalesischen Familie ausgehändigt.